Mehr Infos

Jetzt Employer Branding umsetzen: Der B2B Mittelstand darf keine Sekunde mehr verlieren

Mittlerweile ist das Thema Fachkräftemangel in allen Branchen und Unternehmensgrößen angekommen. Geeignete Fachkräfte zu finden scheint wie eine Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen und wenn ein Gespräch mit einem Kandidaten geführt wurde, ist die Enttäuschung häufig groß. Unrealistische Ansprüche an Gehalt und Benefits, ein nicht immer nachvollziehbarer Anspruch an den „Purpose“ des Unternehmens und die mangelnde Bereitschaft wirklich zu arbeiten scheinen die Kandidat*innen von heute auszuzeichnen.

Die Bedeutung von Employer Branding im Mittelstand

Employer Branding ist im B2B Mittelstand von großer Bedeutung, da es dabei hilft, das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Dies ist besonders wichtig, um qualifizierte Bewerber anzuziehen und Mitarbeitende zu halten. Eine starke Arbeitgebermarke kann dazu beitragen, dass das Unternehmen als erstklassiger Arbeitgeber wahrgenommen wird und somit eine höhere Anziehungskraft auf potenzielle Bewerber hat. Die Bewerber*innen wurden also im Vorfeld bereits „vorsortiert“ und die Bewerbungsgespräche haben eine höhere Qualität.

Als Image- und Branding-Agentur sprechen wir jede Woche mit B2B-Mittelständlern über das Thema Sichtbarkeit als Arbeitgeber. Das Thema Employer Branding ist gänzlich in Deutschland angekommen und fast jedes Unternehmen setzt es auf die strategische Prioritätenliste. Diejenigen, die es nicht tun, werden mittelfristig das Nachsehen haben und nur schwer den Rückstand aufholen können.

Eine Studie hat ergeben, dass 40% der Schulabgänger und Hochschulabsolventen eher in ihrer Region bleiben würden, gäbe es attraktive Arbeitgeber. Das Problem: Konzerne investieren hohe Budgets in ihr Employer Branding und sind dadurch schlicht sichtbar. Es ist also höchste Zeit das Thema aufzugreifen und eine wertvolle Arbeitgebermarke aufzubauen.

Employer Branding umsetzen – Aus der Kalten

Es gibt wahnsinnig viele verschiedene Möglichkeiten eine Arbeitgebermarke zu gestalten und zu kommunizieren. Entsprechend häufig verrennt man sich auf dem Weg zur Marke und landet irgendwann in einer Sackgasse. Wir empfehlen die folgenden Schritte, denn sie sind einfach nachzuvollziehen und strukturieren den Markenfindungsprozess:

Ziele definieren: Bevor Sie mit dem Employer Branding beginnen, sollten Sie sich über Ihre Ziele im Klaren sein. Diese können beispielsweise sein, dass Sie mehr Bewerber anziehen, die Fluktuation senken oder/und Ihre Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen möchten.

Zielgruppe definieren: Überlegen Sie sich, welche Art von Bewerber Sie anziehen möchten und welche Eigenschaften diese mitbringen sollen. Das Konzept der „Personas“ könnte an dieser Stelle helfen (einfach mal nach er Definition googlen). Die Erstellung von Personas kann mitunter aber sehr aufwendig werden. Wir empfehlen sich also nicht zu krass verrückt zu machen und eben nicht bis ins letzte Detail einzutauchen. Es geht vielmehr darum eine Idee davon zu haben, was den/die Wunschkandidat*in ausmacht und durch welche Themen er/sie angesprochen werden kann.

Arbeitgebermarke entwickeln: Tragen Sie alle Eigenschaften zusammen, die Ihr Unternehmen als guten Arbeitgeber auszeichnen und überlegen Sie sich welche Botschaft vermittelt werden soll. Die zuvor erstellten Personas können helfen herauszufinden, welche Benefits wichtig sind.

Verifizierung: Ein authentisches Bild zu kreieren ist wichtig, da es von Ihren Mitarbeitenden getragen wird. Binden Sie Ihre Kollegen also aktiv ein! Das könnte über eine anonyme, digitale Befragung stattfinden (erfahrungsgemäß die beste Lösung). Stellen Sie offen Fragen, wie Ihre Kollegen*innen das Unternehmen wahrnehmen und welche Gründe, warum sie bei Ihnen arbeiten, wichtig sind.

Umsetzung: Machen Sie Ihre Arbeitgebermarke sichtbar! Bauen Sie eine gut strukturierte Karriereseite (Best Practice Exportverpackung Sehnde GmbH), teilen Sie die Werte Ihres Unternehmens in den sozialen Medien und planen Sie den Schritt in die Sichtbarkeit.

Tipps und Tricks in Bezug auf das Employer Branding

Visuelle Inhalte funktionieren am besten, um Ihre Arbeitgebermarke zu transportieren. Nutzen Sie Fotos und vor allem Videos (Siehe unsere Dienstleistung Testimonial Videos), das haucht Ihrer Arbeitgebermarke Leben ein. Erlauben Sie Einblicke in den Arbeitsalltag, durch Bilder und Videos von Team-Events, dem Arbeitsalltag, der Mittagspause oder von einer virtuellen Tour durch das Unternehmen.

Zu einer erfolgreich aufgebauten Employer Brand gehören zufriedene und involvierte Mitarbeitende, die die Marke authentisch leben. Weil es so wichtig ist, noch mal: Beziehen Sie Ihre Mitarbeitenden in die Entwicklung der Employer Brand ein, berücksichtigen Sie Ideen und Meinungen. Denn eines ist klar – Wenn die Arbeitgebermarke nicht der Wirklichkeit entspricht, dann geht das ganze Spiel nach hinten los.

Fragen Sie Ihre Mitarbeitenden, was positiv im Arbeitsumfeld hervorzuheben ist und teilen Sie den Bericht oder das Video auf Ihrer Karriere-Seite und in den sozialen Medien. Das stärkt Ihre Mitarbeitenden, hebt sie auf ein Podest und zieht andere Bewerber an. Videos von Mitarbeitenden dürfen auch gerne nur wenige Sekunden dauern. Streben Sie also keine Hollywood Produktion an. Wir haben die Beobachtung gemacht, dass das manchmal genau das Gegenteil bewirkt. Scheinbar amateurhaft gemachte Videos wirken häufig authentischer.

Auszug: Und welchen Kanal soll ich bespielen?

 

Soziale Medien sind ein extrem wichtiger Teil des Employer Branding und können dazu beitragen, Ihr Unternehmen und Ihre Arbeitgebermarke bekannt zu machen. Welche sozialen Medien Sie nutzen sollten, hängt von Ihrer Zielgruppe ab. LinkedIn ist eine wichtige Plattform für B2B-Unternehmen und eignet sich hervorragend, um sich mit potenziellen Bewerbern und Geschäftspartnern zu vernetzen. Instagram und Facebook eignen sich eher für B2C-Unternehmen und können dazu beitragen, ein positives und authentisches Bild Ihrer Marke zu vermitteln. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass regelmäßiger Content-Upload erforderlich ist, um eine starke Präsenz aufzubauen und ein engagiertes Publikum aufzubauen.

Auszug: Und warum trauen sich so wenig an YouTube ran?

 

YouTube kann ein wertvolles Instrument für das Employer Branding sein, da es Ihnen ermöglicht, visuelle und emotionale Inhalte zu vermitteln. Sie können zum Beispiel Firmen-Events oder Interviews mit Mitarbeitern teilen, um ein authentisches Bild Ihres Unternehmens zu vermitteln. Auch Karriere-Videos oder Einblicke in den Arbeitsalltag können für potenzielle Bewerber attraktiv sein. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine regelmäßige und vor allem hochwertige Produktion von Inhalten erforderlich ist, um eine starke Präsenz aufzubauen und Ihre Zielgruppe anzusprechen. Können Sie das nicht sicherstellen, eignen sich TikTok und Instagram besser. Eines gilt es jedoch immer zu beachten: Die Produktion von Videos, egal in welcher Form, ist aufwendig und das Bespielen der Plattformen ist ein ermüdender Marathon!

Fazit:

Das Employer Branding im B2B-Mittelstand ist von großer Bedeutung, um qualifizierte Bewerber anzuziehen und Mitarbeitende zu halten. Es ist wichtig, dass das Employer Branding so schnell wie möglich umgesetzt wird, um keine Zeit zu verlieren: DENN ES WERDEN BALD ALLE MACHEN! Um erfolgreich zu sein, sollten Sie Ihre Ziele definieren, Ihre Zielgruppe identifizieren und Ihre Arbeitgebermarke entwickeln. Verwenden Sie visuelle Inhalte und beteiligen Sie Ihre Mitarbeitenden an der Umsetzung. Nutzen Sie auch Testimonialvideos von Mitarbeitern, um Ihre Arbeitgebermarke zu stärken.

Für weitere Einblicke in die Welt des Employer Brandings, vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch. Innerhalb dieser ca. 30 Minuten erfahren Sie, wie wir erfolgreich Arbeitgebermarken entwickeln und umsetzen.

Der Aufbau einer Employer Brand ist kein nice-to-have mehr! Wir verhelfen Unternehmen zu einer attraktiven und authentischen Arbeitgebermarke und sorgen damit für mehr und qualitativ hochwertigere Bewerbungen.

WEITERE INFOS

Die neusten Beiträge aus unserem Blog … Allein schon!

Konstanz im B2B-Content-Marketing als Schlüssel zum Erfolg

Im B2B-Sales sind Geduld und Ausdauer unverzichtbar. Ein typischer B2B-Sales-Zyklus dauert heutzutage zwischen 8 und 12 Monaten, von der ersten Kontaktanbahnung bis hin zum endgültigen Abschluss. Allein in den letzten fünf Jahren hat sich dieser Zyklus um 22% verlängert. Mutmaßlich liegt das vor allem an der Omnipräsenz und der digitalen Zugänglichkeit von Informationen, die Unternehmen während der Corona-Pandemie entwickelt haben.

SEO: Wichtig für B2B, aber was hat Pareto damit zu tun?

Die Suchmaschinen und damit auch die SEO-Strategien entwickeln sich kontinuierlich weiter. Allein das letzte Jahr hat mit dem Aufkommen von allgemein verfügbarer „künstlicher Intelligenz“ (ChatGPT) für eine Menge Wirbel gesorgt. Beinahe jeder hat nun die Vermutung, hochwertigen Content erstellen zu können. Spoiler: Safe nicht! Google wird belanglosen und generischen Content abstrafen und aktuell ist ChatGPT nur in der Lage generischen Content zu liefern.

PR und Auszeichnungen: Die Triebkräfte im B2B-Marketing des Mittelstandes

Wir wissen alle, wie wertvoll ein gutes Image ist – besonders im B2B-Bereich, wo Reputation oft als die unsichtbare Währung gilt. Im B2B-Markt zählen PR und Auszeichnungen zum Goldstandard. Schwartmanns beweist das mit ihrem Produkt isoconnect. Als „Produkt des Jahres“ gekürt, setzt es Maßstäbe in der Branche. Ist euer Unternehmen bereit für das nächste Level? Wenn ja, dann setzt es KNDR gekonnt und angemessen in Szene.